6. Freude und Leid liegen manchmal so verdammt nah beieinander oder Marie 2.0 - Ein Erlebnisbericht

 

 Hallo liebe Leser,

ich hoffe Ihr habt einen schönen Tag, Abend oder wann auch immer Ihr das hier lest.
Ich befinde mich mit Nero noch immer sitzend beziehungsweise liegend auf der Wiese. Die Sonne brennt noch immer sehr heiß, aber wir liegen im Schatten. Eigentlich wollte ich noch einen kleinen theoretischen Exkurs zum Thema Botenstoffe unternehmen, aber weil wir uns in dieser Umgebung und in diesem Klima befinden, möchte ich kurz einen Erlebnisbericht widergeben, der zur Zeit extrem passend ist. Aus Datenschutzgründen musste ich das "wichtigste" unkenntlich machen, was leider den Lesefluss etwas stört, aber lasst euch davon nicht abhalten, denn das Thema ist extrem wichtig!

Lasst mich also kurz überlegen, wie sich alles zugetragen hat...

Freude und Leid liegen manchmal so verdammt nah beieinander oder Marie 2.0

"Freude beschreibt ziemlich genau, was wir empfunden haben als unser C-Wurf auf die Welt kam. Pebbles und die Zwerge sind gesund und es schien alles normal.

Keiner konnte ahnen, dass 48 Stunden später gar nichts ok sein sollte.

Leid beschreibt ziemlich genau, was wir empfinden, seitdem unsere Marie seit 21.07.2024 auf der Intensivstation in der Uniklinik in Gießen liegt.

Wir haben immer gedacht, wir wären umsichtig genug mit unseren Hunden, setzen sie keinen Gefahren aus, aber manchmal muss man feststellen, dass die Umsicht nicht ausreichend war.

Ein normaler Gassigang von ca. 30-40 Minuten, ¾ der Zeit davon an der Leine, im Wald, bei Temperaturen um 25 Grad, sollte sich als ein beinahe tödliches Ereignis herausstellen.

Es war Sonntag, der 21.07., als Dimi sich gegen 11.30 Uhr mit Marie, Kilbey, Malfy, Ivy, Djuke und Remy auf einen Spaziergang in den Wald aufmachte. Marie, Ivy und Malfy gingen die ersten 25 Minuten an der Leine, die anderen liefen frei. Man ist langsam unterwegs, wie man eben halt mit Hunden an der Leine so läuft.

Als das Gelände gut einsehbar ist, dürfen auch die jungen Hunde freilaufen. In der Gruppe orientieren sich alle aneinander und laufen auf den Wegen. Marie hat eine große Vorliebe für Wasser und Matsch. Da sie sich beim "Schlammbaden" sehr wohl fühlt, gewähren wir ihr meist diesen Luxus. So kommt es schon mal vor, dass sie mal vom Weg abbiegt, um ihr Wellnessbad zu genießen, kommt aber nach kurzer Zeit in neuem Look zurück.




Jedoch nicht am besagten Sonntag.

Sie biegt vom Weg ab und läuft einen kleinen Hügel hoch, dann war sie außer Sicht. Dimi beginnt sie zu rufen, ohne Erfolg. Er geht davon aus, dass sie sich im Schlammbad wälzt. Er geht mit den anderen Hunden an der Stelle weiter in den Wald, wo Marie abgebogen ist, um zu sehen was sie treibt. Er sieht sie nicht. Er beginnt sie dauerhaft zu rufen und geht davon aus, sie taucht gleich irgendwo auf. Er macht sich Gedanken. Dann kommt Marie in vollem Tempo zu ihm, sie hechelt sehr stark und scheint sich sehr angestrengt zu haben, obwohl sie nur so kurz weg war. Dass alles passierte in wirklich kurzer Zeit, sie war nicht lange weg und besagter Hügel war auch nicht wirklich hoch.

 Sie wird an die Leine genommen, Dimi will mit allen nach Hause laufen.

Nach ein paar Metern schwankt Marie im hinteren Bereich und ist zittrig.

 Man macht eine kleine Pause. Marie hechelt weiter sehr stark. Dimi versucht wieder loszugehen, damit alle schnell nach Hause kommen. Marie bricht nach einigen Metern zusammen und kann nicht mehr gehen. Er versucht sie weiter zu tragen, aber sie ist total schlaff und unfassbar schwer. Nach 500 Metern sind auch seine Kräfte am Ende.



Er ruft zuhause an, wo die 2 Tage alten Welpen mit mir in der Wurfkiste sitzen, er braucht den Ausstellungswagen, damit Marie darin nach Hause gebracht werden kann. Zuhause legen wir Marie im Flur auf die kühlen Fliesen. Sie will kein Wasser trinken und hat 39,4 Temperatur. Wir kühlen sie leicht ab und denken, dass sie gleich wieder auf die Beine kommt. Die Temperatur sinkt auf 38.9 Grad, aber sie fing an zu erbrechen und dann kam kurz darauf auch der Durchfall. Schleimhäute sind normal.




Man fährt zum Tierarzt und nimmt an, dass der Hund eine Infusion benötigt, um wieder auf die Beine zu kommen. Mit mehr hatten wir nicht gerechnet. Es sollte sich als viel mehr herausstellen.

Die Spirale fängt sich an zu drehen, es wird zum Horror-Szenario.


Dr. ... hatte Notdienst, sie nimmt Marie Blut ab und legt einen Zugang für die Infusion. Als die ersten Ergebnisse der Blutuntersuchung vorlagen, entscheidet Frau Dr. ... , dass der Hund stationär in eine Klinik muss. Marie wird zum Auto getragen, denn laufen kann sie nach wie vor nicht. Mit Infusion und Hund auf der Rückbank düst Dimi in Richtung Tierklinik. Der Ernst der Lage wird langsam klar und Angst und Panik um unsere kleine Marie macht sich breit.

 In der TK angekommen schauen sich Helfer und Ärzte den Hund an und sagen, dass der Hunde jede Sekunde versterben kann. Sie rasen mit ihr weg und leiten Sofortmaßnahmen ein. Fassungslosigkeit und Panik machen sich breit.

Wie kann das alles sein? Aber es ist so. Marie hat einen Hitzschlag und schwebt in Lebensgefahr."

Ein kurzer Einschub ->

Hitzschlag oder Sonnenstich - was ist der Unterschied

  • - der Unterschied zwischen einem Hitzschlag und dem Sonnenstich liegt am Ort der schädlichen Hitzeeinwirkung: während beim Sonnenstich das Gehirn überhitzt, ist es beim Hitzschlag der ganze Körper.

  • - beim Sonnenstich wirkt dabei im wesentlichen die direkte Sonnenstrahlung, während beim Hitzschlag bereits die Umgebungstemperatur maßgeblich schädigt.

  • - beim Hitzschlag handelt es sich um eine starke Überwärmung des gesamten Hunde-Organismus

  • - der Hund überhitzt also insgesamt

  • - dazu muss er nicht einmal direkt der Sonne ausgesetzt sein - ein Auto das sich in der prallen Sonne auf 70 Grad aufheizt ist für den Hund auch ohne direkt der Sonne ausgesetzt zu sein - mörderisch

  • - der Hund ist trotz intensivstem Hecheln nicht mehr in der Lage die Hitze aus seinem Körperinnern an die Umwelt abzugeben

  • - beim Sonnenstich kann die Lufttemperatur durchaus auch im noch im annehmbaren Bereich liegen die Sonne selbst brennt aber auf den Hund nieder - insbesondere auf seinen Kopf und Nacken herunter - und heizt diesen Bereich stark auf, wenn dieses direkte Herunterbrennen der Sonne auf den Kopf des Hundes längere Zeit anhält, überhitzt der Kopf und das Gehirn, dies kann zu einer Störung der Blutversorgung des Gehirns bis zur Hirnblutung mit dramatischen Folgen führen

  • - Kombinationen aus Sonnenstich und Hitzchlag sind leicht denkbar, wenn Hunde zum Beispiel an extrem heissen Tagen in der prallen Sonne auf heissem Asphalt vor einem Laden angebunden werden

 Übernommen von https://www.erste-hilfe-beim-hund.de/Hitzeschlag


Sie muss sofort nach .. , man befürchtet Multi-Organversagen und man schließt nicht aus, dass die Niere so schwer geschädigt ist, dass der Hund an die Dialyse muss. Beatmen und Dialyse geht nur in ...

Der Rettungswagen der Notfallambulanz für Tiere wird kontaktiert, aber er kann erst in 2-3 Stunden da sein. So viel Zeit hat Marie nicht.

 Eine Tierarzthelferin, unsere Heldin, aus der Notfallambulanz, die gerade ihren Dienst beendet hat, bietet an im Auto mit zu fahren und den Hund medizinisch zu überwachen. Das Auto wird umgebaut zu einer Mini-Praxis inkl. Infusionen und allem was notwendig ist, damit Marie eine kleine Chance hat, lebend anzukommen. 45 Minuten später sind alle an besagten Ort, auf dem Weg dahin sieht es plötzlich nicht gut aus, aber die Tierarzthelferin kann Marie stabilisieren und rettet ihr das Leben.




In der Klinik wird sie sofort auf die Intensivstation gebracht und nach vielen Untersuchungen und medizinischen Maßnahmen steht fest – es ist wirklich ein schwerer Hitzschlag. Alles andere kann ausgeschlossen werden, auch hat Marie definitiv keinerlei Vorerkrankungen. Es ist „einfach“ nur ein Hitzschlag, der durch „Belastung“ (der kurze Sprint von Marie) bei erhöhter Temperatur entstanden ist.

Wir verstehen die Welt nicht mehr. Ja, wir wissen, wie Hunde einen Hitzschlag bekommen – dachten wir zumindest. Wir sind immer super vorsichtig, lassen natürlich keinen Hund bei Hitze im Auto, spielen nicht Ball in der Hitze oder machen sonst irgendwelche gefährliche Dinge, wenn es warm ist. Und doch haben wir mit einem normalen Gassigang und mit der Tastsache, dass wir sie kurz haben rennen lassen im schattigen Wald, dass Leben dieses Hundes gefährdet. DIESE Belastung war zu viel.

Wir sind fassungslos.

Der Kopf spielt verrückt und man ahnt, was viele denken werden – was auch wir gedacht hätten, wenn wir so eine Geschichte hören würden.

„Wer weiß, was der Hund wirklich gemacht hat?“

„Wieso kann ein Hund überhaupt mal außer Sicht sein? Da muss man halt schon aufpassen!“

„Am Ende haben die vorher auf dem Feld eine Stunde Dummy gemacht!“

„Das kann ja gar nicht sein, dass ein Hund einfach so, wenn man nur normal im Wald Gassi geht, einen Hitzschlag bekommt. Da hat er sicher vorher schon was gehabt oder was gefressen als sie kurzzeitig nicht zu sehen war!“

„Ist vielleicht doch was anderes, welcher Hund bekommt im schattigen Wald bei 25 Grad einen Hitzschlag, nur, weil er mal einen Hügel rauf rennt?“

All das würden wir vielleicht auch denken, wenn wir diese Geschichte hören. Aber es war eben nur ein normaler Gassigang mit einem kurzen hündischen Sprint. Wie ihn tausende andere Hunde wahrscheinlich in der gleichen Situation auch gemacht hätten.

In ... sagt man uns, dass so ziemlich alle gemessenen Werte vollkommen durch die Decke gehen, einige sind um das 36.000-fache erhöht. Es sind immense Schädigungen im Muskelbereich, Leber, Niere, der Darm befindet sich in einem derartig geschockten Zustand durch die Überhitzung, dass er einblutet. Sie wird Bluttransfusionen brauchen und ebenso Blutplasma-Transfusionen, die Blutgerinnung funktioniert aufgrund der geschockten und nicht arbeitenden Leber nicht mehr. Marie könnte jederzeit innerlich verbluten. Die Plasmatransfusionen sollen das verhindern.

Sie erhält 2 Bluttransfusionen und 8 Plasmatransfusionen!

Die Überlebenschance für einen Hund mit diesen Schäden liegt auf einem Hitzschlag-Scoring bei 20%, lassen uns die Ärzte wissen. Einer von fünf überlebt – einer von fünf! Spätschäden immer möglich am Herzen oder auch am Gehirn, an Leber, Niere etc.

Sie hoffen, dass sie die Nacht übersteht, aber sie können uns keine große Hoffnung machen und sie weisen darauf hin, dass wir uns bei Kosten im 5-stelligen Bereich bewegen werden, wenn der Hund die Nacht übersteht und sie ihn weiter behandeln.

Auch sagen uns die Ärzte, dass Marie und die Rasse Golden Retriever Hitzschlag-Patient Nummer 1 sind. Dass die Rasse an der Spitze der Hitzschlag-gefährdeten Hunde steht. Sie erklären uns, dass Statistiken gezeigt haben, dass die Temperatur beim Golden schon bei 25 Grad Außentemperatur und wenn er sich nur freut, deutlich ansteigt.



Bild von Daniel von Pixabay -> Klick mich


Wir verstehen das alles, aber was soll das bedeuten? Dass man diese Hunde nicht mehr bei Temperaturen von über 25 Grad im Wald spazieren führen kann. Sollen sich nicht mehr freuen, wenn es draußen warm ist?

Nein, sagen uns die Ärzte, sie sollen sich freuen und auch Gassiegehen. Sie empfehlen allerdings, sie absolut von Belastungen (auch das kurze Herumrennen ist eine Belastung) fernzuhalten. Für sie ist unsere Marie ein ganz typischer Hitzschlagpatient. Sie sind in keinster Weise überrascht.

Auch sagen sie, dass es natürlich wie bei uns Menschen Hunde gibt, die mehr und andere weniger empfindlich sind bei Hitze. Aber wie weiß man das? Garnicht…..

Marie übersteht die Nacht und die weiteren, es ist irgendwie ein Wunder. Jeden Tag ruft die Ärztin von der Intensivstation an und gibt uns einen Lagebericht. Und jeden Tag ist ein klitzekleines bisschen Hoffnung dabei, wenn sie am Telefon sagt: Heute habe ich wieder etwas Positives zu berichten. Die dann wieder getrübt wird, wenn sie dann als nächstes sagt: Aber sie ist weiter ein sehr kritischer Patient.

Wir beten jede Nacht, dass das Telefon nachts nicht klingelt. Denn das würde bedeuten, dass was Schlimmes passiert ist. Zum Glück klingelt es nicht.

Noch sind alle Werte außer Kontrolle, aber sie lebt und einige Werte fangen an besser zu werden. Die Niere arbeitet und die Vitalfunktionen sind in Ordnung, Herz, Puls, Blutdruck normal. Die TA erklärt, dass uns das aber nicht hilft, wenn sich die Organe nicht erholen. Sie müssen sie phasenweise sedieren, weil sie sich in ihren Schläuchen (Infusion, Magen-Sonde, Blasenkatheter etc) verwickelt. Aber das sei ein normaler Vorgang, sagt die Ärztin.


Dann die Nachricht, dass die Niere arbeitet und man fängt an die Infusionen sehr kleinschrittig zu reduzieren. Das wird so lange dauern, dass selbst, wenn sie über den Berg ist, sie bis Ende der nächsten Woche bleiben muss.

Die Leberwerte sind immer noch extrem hoch. Die TA sagt uns, dass Marie den höchsten Leberwert hatte, den sie jemals bei einem Hund gemessen hat. Aber sie werden besser. Diesen Rekord hätten wir gerne ausgelassen.

Die Gerinnung fängt an zu funktionieren, dank der vielen Plasmatransfusionen. Es ist normal, dass nun aber die Gefahr von Mini-Thromben besteht und deswegen muss sie auch dafür Medikamente bekommen.

Der Magen-Darm-Trakt arbeitet. Aber sie hat immer noch blutigen Durchfall aufgrund des Schock-Darms. Die TA sagt uns immer wieder, dass nichts was da im Moment mehr als nicht rund läuft, sie überrascht. Absurd, aber darüber freuen wir uns, weil es bedeutet, dass nicht noch irgendwas Unvorhergesehenes passiert.

Sie frisst nun, hat eine Lieblingshelferin und wenn diese sie aus der Hand füttert, dann frisst sie. Wir freuen uns wieder! Für einen Retriever ist ihr Fressverhalten nicht zufriedenstellend, sagt die TA, aber wir sind erstmal happy, dass sie regelmäßig Futter nimmt.

Durch die unfassbar vielen Medikamente, vor allem die, die sie gegen die Herzrhythmusstörungen nehmen muss, macht sich bei ihr eine extreme Übelkeit breit Dagegen bekommt sie auch Medikamente. Sie darf nicht erbrechen, muss das Futter drin behalten. Auch die Rhythmusstörungen seien normal, sagt die TA, sie geben zwei verschiedene Herzmedikamente und hoffen, dass sich der Herzmuskel wieder regeneriert.

Sie ist in eine Box auf der Intensivstation umgezogen, weil sie das Intensivbett doch gruselig fand und sie sich deshalb sehr viel darin gedreht hat. Diese Betten sind erhöht, erklärt uns die TA, damit die Ärzte besser am Hund arbeiten können. Aber Marie sei in der Box nun ruhiger und sie ist wach, beobachtet ihre Umgebung und hat sich gut eingelebt. Die Intensivstation kann sie aber nicht verlassen.

Inzwischen wissen wir auch, dass sie keine Schäden am Gehirn hat. Es ist also wieder Freude angesagt!

Und dann kommt die Nachricht, Dimi kann sie besuchen. Sie ist über den Berg. Leberwerte fast normal, Gerinnung funktioniert, Niere fast normal (Infusion wird noch benötigt). Herzmedikamente muss sie weiter nehmen, wie lange weiß man nicht. Kann sein, ein Hundeleben lang.

Aber voraussichtlich darf sie Ende nächster Woche nach Hause. Jetzt freuen wir uns aber riesig und sind aus dem Häuschen und alle weinen, weil man nicht wirklich damit gerechnet hat, dass sie noch mal nach Hause kommt.

 


Foto von sbmatherson -> Klick mich

Warum erzählen wir das alles? Weil wir niemals nie gedacht hätten, dass aus diesem Gassigang ein derartiges Horror-Szenario entsteht. Weil wir nie gedacht hätten, dass wir einen Hund mit diesem Spaziergang im schattigen Wald einer Gefahr aussetzen würden.

Weil wir Hunde sehen, die über heißen Asphalt laufen müssen, lange in der Hitze spazieren gehen oder auf Prüfungen in sengender Hitze starten und denen nichts passiert. Wir sehen Hunde an Fahrrädern, die mit hängender Zunge in der Mittagszeit rennen müssen. Viele von diesen erleben nicht, was wir erlebt haben. Wir sind nur Gassi im Wald gegangen.

Wieso passiert uns das alles also bei einer vermeintlich harmlosen Sache?

Wir möchten das erzählen, ohne den Zeigfinger zu erheben, weil wir sicher sind, dass viele andere Hundehalter auch niemals gedacht hätten, dass ihnen sowas so passieren kann.

Weil wir, die sich mit Hunden ja doch irgendwie ein klitzekleines bisschen auskennen, aufmerksam machen wollen.

Man darf nun nicht hysterisch werden und alle Hunde in Watte packen. Das wissen wir und werden wir auch nicht machen, aber wir werden Dinge anders machen.

 


Foto von PatriciaEizaguirre -> Klick mich

Wir möchten uns bedanken bei der Kleintierklinik. ….. Wir können nicht genug DANKE sagen. Wir sind demütig vor der Arbeit, die Sie dort leisten und mit welchem unfassbaren Einsatz Sie dort Tag und Nacht so vielen Tieren das Leben retten. Wir finden dafür eigentlich keine Worte.

* Wir bedanken uns ebenso bei unserer persönlichen Heldin, der Tierarzthelferin aus der Tierklinik, die am Ende einer sicherlich anstrengenden Schicht in der Notfallambulanz zu Dimi ins Auto gestiegen ist und mit Marie nach Gießen gefahren ist. Wäre sie nicht mit Marie nach Gießen gefahren, sie wäre gestorben. Unsere Dankbarkeit ist grenzenlos für diesen selbstlosen Einsatz. Man kann auch dafür keine Worte finden.💛

Die hat durch das Einleiten der Sofortmaßnahmen und dem Erkennen der lebensbedrohlichen Situation ebenso einen Orden verdient. Wir sagen auch hier von Herzen DANKE.

Bei Frau Dr. …. aus …, die als erste TA sofort erkannt hat, dass Marie in einem lebensbedrohlichen Zustand ist. Hätte sie Dimi nicht nach Hofheim geschickt, wäre Marie gestorben. Wir sagen auch hier DANKE!

Und dann die Menschen, die ohne eine Sekunde zu zögern in die Autos gesprungen sind, um Dimi in der TK …. zu unterstützen, dort für ihn alle Formalitäten zu übernehmen, Notarzt-Taxi nach … gespielt haben und hier bei uns zuhause unsere anderen Hunde betreut haben, während ich bei Welpen sein musste, die gerade mal 48 Stunden alt waren.

Ihr seid einfach die besten ….. Was können wir sagen, eigentlich nichts. Wenn wir daran denken, was ihr alles für uns getan habt, kommen uns immer wieder die Tränen. Wir werden NIE vergessen, wie Ihr uns geholfen habt.

Und unser Mariechen - sie wird leben und bald nach Hause kommen. Alles andere ist egal...."


So viel zum Bericht liebe Leser. Wir lassen das Ganze erst einmal sacken und wollen hier nicht weiter viel Worte verschwenden... Im Anhang gibt es noch ein paar nützliche Verlinkungen und ich hoffe Ihr schaut bald wieder rein.... Bis dahin und beste Grüße Alex und Nero

LINKS ZUM THEMA

Hitzeschlag beim Hund

Atemstillstand beim Hund

Wiederbelebung beim Hund

Kommentare